Die eigenen Wünsche durchsetzen fällt vielen Menschen schwer. Zu groß ist die Angst vor Ablehnung oder negativem Feedback.

Dennoch: ohne deine eigenen Wünsche bist du orientierungslos und abhängig von anderen Menschen.

Es ist ein Teufelskreis, aus dem du so schnell wie möglich ausbrechen musst. Denn durch das Zurückstecken deiner eigenen Wünsche, vertieft sich deine Abhängigkeit von den anderen Menschen, wodurch sich auch die Angst vor Ablehnung weiter vertieft.

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Die eigenen Wünsche durchsetzen verursacht Angst

Die eigenen Wünsche durchsetzen setzt zunächst einmal sehr viel Mut voraus. Denn oft ist es mit Ängsten und Unsicherheiten verbunden. Doch wovor hast du Angst?

Du hast Angst davor, deine eigenen Wünsche durchzusetzen, weil du Angst davor hast Ablehnung von den anderen zu provozieren.

”Wenn ich meine Wünsche zur Sprache bringe, könnten die anderen mich nicht mögen, mich nicht wollen”.

Du willst jeder Konfrontation aus dem Weg gehen und ”betrügst” dafür deine Persönlichkeit. Dir ist es wichtiger dazuzugehören, als deine eigenen Wünsche zu respektieren und durchzusetzen. (Authentisch leben bedeutet keine Angst vor Ablehnung zu haben)

Du steckst zurück, weil du nicht alleine sein möchtest. Weil du möchtest, dass die anderen dich mögen. Du möchtest Anerkennung von den anderen.

Diese Gedankengänge sind nachvollziehbar, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass sie falsch und zu kurz gedacht sind:

Kurzfristig magst du vielleicht Erfolg haben und dein Gegenüber kann dir vielleicht einen Kompliment machen, wie großzügig du bist.

Doch auf lange Sicht, hast du deine Angst davor, dass dein Gegenüber dich ablehnt verfestigt, du hast dich abhängiger von ihm gemacht und durch den Verlust deines Selbstwertgefühls und deiner Selbstachtung einen sehr großen Preis bezahlt.

Eigene Wünsche durchsetzen: Wünsche wahrnehmen

Wenn du dich dazu entschlossen hast, deine eigenen Wünsche durchsetzen zu wollen und sie in Zukunft mit mehr Respekt zu behandeln, dann ist der erste Schritt, den du gehen musst, deine Wünsche zunächst wahrzunehmen.

Viele Menschen sind so sehr davon überzeugt, dass ihre Wünsche nicht wichtig sind, dass sie über Jahre hinweg ihre Wünsche ignoriert und unterdrückt haben. Der Wunsch ”dazuzugehören” ist so groß, dass sie diesen Teil ihrer Persönlichkeit schon längst verbannt haben.

Trete also erneut in Kontakt mit deinen Wünschen. So banal es auch klingt: setze dich in deiner Freizeit hin, schließe die Augen und frage dich: was will ich gerade? was möchte ich gerade?

Vielleicht möchtest du einen Spaziergang machen, oder einfach nur alleine sein. Was auch immer es ist: erfülle dir diesen Wunsch. Tu dir gutes.

Menschen mit hohem Selbstwertgefühl sind sehr sensibel, was ihre eigenen Wünsche betrifft. Sie haben über die Jahre hinweg einen Automatismus entwickelt, womit sie ihre Wünsche ohne bewusst darüber nachzudenken wahrnehmen und entsprechend erfüllen.

Wenn du kein hohes Selbstwertgefühl hast, musst du dich zunächst einmal bezüglich deiner Wünsche sensibilisieren. Du musst dich bewusst fragen: was möchte ich, was will ich? Und diesen Wunsch dann erfüllen. Mit der Zeit entwickelt sich auch bei dir ein Automatismus und du musst dir diese Frage nicht mehr aktiv stellen.

Es ist wie Fahrrad fahren. Am Anfang musstest du aktiv überlegen wie du es anstellst. Irgendwann hattest du es drauf und bist ganz automatisch gefahren.

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Eigene Wünsche durchsetzen: Deine Wünsche sind wichtiger, als die der anderen

Die Überschrift mag egoistisch und selbstgefällig klingen, doch sie ist alles andere als das – zumindest in meiner Weltanschauung.

Jeder Mensch auf dieser Welt hat das Recht, sein Leben wichtiger zu nehmen, als die der anderen. Es ist ein natürlicher Egoismus, auf den jeder ein Recht hat.

Wenn ich sage: Meine Wünsche sind wichtiger, als die der anderen, dann meine ich, dass meine Wünsche für mich, wichtiger als die der anderen sind.
Im Gegenzug respektiere ich das Recht der anderen, ihre Wünsche wichtiger zu nehmen, als meine.

Kein Mensch ist auf dieser Welt, um die Bedürfnisse und Wünsche anderer zu befriedigen.

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