Abhängig von der Familie sein, ist für Kinder und Jugendliche vollkommen normal. Es ist ein natürlicher Prozess.

Problematisch wird es, wenn erwachsene Menschen abhängig von der Familie sind.

Entweder finanziell: indem sie sich nicht um ihren Lebensunterhalt kümmern.
Oder emotional: indem sie die wichtigen Entscheidungen ihres Lebens den Eltern überlassen.

Sie zeigen keinerlei Eigenverantwortung. Damit verbauen sie sich den Weg zu einem erfüllten und glücklichen Leben.

Natürliche Abhängigkeit von der Familie

Um Missverständnisse aus dem Weg zu räumen: Eine Abhängigkeit von der Familie ist im Kindesalter selbstverständlich normal. 

In den ersten Lebensjahren ist das Kind im wahrsten Sinne des Wortes abhängig von der Familie.

Es braucht Hilfe um auf die Toilette zu gehen, sich anzuziehen, zu essen usw.

Die Hauptaufgabe der Eltern besteht darin, das Kind Schritt für Schritt in die Unabhängigkeit zu führen.

Mit der Zeit lernt das Kind, dass es Sachen auch selbst machen kann:

  • Es lernt für sich selbst zu denken.
  • Seine Bedürfnisse wahrzunehmen und sie zu befriedigen
  • Seine Gefühle wahrzunehmen

Nachdem dieses Stadium der Unabhängigkeit erreicht ist, lernt das Kind – im besten Falle – dass es finanziell auf sich selbst gestellt ist:

Wenn es Wünsche gibt, muss das Kind beispielsweise nebenher jobben, um das Geld für den Wunsch zu verdienen.

Ich rede hier natürlich von dem natürlichen Gang der Dinge.

Dieser Unabhängigkeitsprozess kann in jedem Stadium blockiert werden, sodass das Kind in der Abhängigkeit verbleibt.

Folgende Zeilen beziehen sich also auf einen erwachsenen Menschen, der in der Abhängigkeit von der Familie verblieben ist.

Finanziell abhängig von der Familie

Die finanzielle Abhängigkeit von der Familie, ist wohl das bekannteste und am weitesten verbreitete Phänomen.

Der Erwachsene hat es zwar gelernt, dass er selbst denken soll, aber noch nicht begriffen, dass er finanziell auf sich selbst gestellt ist.

Viele Eltern untersützen diesen Zustand widerwillig, da eine emotionale Bindung zu ihm besteht.

Das nutzt er dementsprechend aus und aus Bequemlichkeit übernimmt er keine Verantwortung für seine Finanzen und verbaut sich somit einen sehr wichtigen Schritt um ein unabhängiger Mensch zu sein.

Kein Mensch kann ein angemessenes Selbstwertgefühl entwickeln, der nicht eigenverantwortlich lebt. Im finanziellen Sinne, als auch im emotionalen Sinne.

Emotional abhängig von der Familie

Die emotionale Abhängigkeit ist auch sehr weit verbreitet, allerdings ist sie subtiler.

Sie ist daran zu erkennen, dass der Erwachsene nicht eigene Entscheidungen trifft, sondern seine Eltern entscheiden lässt.

Das führt natürlich dazu, dass der Erwachsene dazu tendiert, sein Leben nach den Erwartungen seiner Eltern zu leben, wie ich im letzten Artikel beschrieben habe: ”Du bist nicht auf der Welt um die Erwartungen anderer zu erfüllen”.

Die emotionale Abhängigkeit ist von vielen Eltern gewollt und bewusst hergestellt. Sie möchten die Kontrolle über das Kind haben, egal wie alt es ist.

Hierbei liegt also die Verantwortung bei dem Erwachsenen. Er muss erkennen, dass die emotionale Abhängigkeit ihm nicht gut tut und sich daraus herausarbeiten.

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Fazit: Abhängig von der Familie

Unabhängig davon, ob du emotional oder finanziell abhängig bist, ist es eine dringende Aufgabe für dich, diese Abhängigkeiten zu überwinden, um wirklich frei zu sein.

Um ein gesundes Selbstwertgefühl zu entwickeln, musst du das Ruder deines Lebens in der eigenen Hand halten.

Du musst auf kurzfristige Bequemlichkeiten verzichten, die die Abhängigkeit mit sich bringen und langfristig denken: Um dein Leben so zu führen, wie du es für richtig hälst.

 

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