Fühlst du dich manchmal wie ein Versager? Jeder scheint im Leben erfolgreicher und glücklicher sein, als du. Du vergleichst dich mit anderen Menschen und jedes Mal scheinst du schlechter abzuschneiden. Und das führt dazu, dass du dich minderwertig fühlst.

Minderwertigkeitsgefühle entstehen fast immer dann, wenn du dich mit anderen Menschen vergleichst. Das bedeutet aber nicht, dass sich auch Menschen mit hohem Selbstvertrauen hin und wieder mit anderen vergleichen. Doch wenn diese Vergleiche den Großteil deines Denkens einnehmen, dann wird es zu einem Problem und du musst etwas ändern.

Sicherlich haben Minderwertigkeitsgefühle auch tiefere Ursachen, die erkundet und behandelt werden müssen. Was ich dir heute anbiete, ist eine Art Notfallkoffer. Diese 3 Tipps helfen sofort.

1. Betrachte das Gefühl ein Versager zu sein, als ein Problem, woran du nicht schuld bist

Dich von deinen Minderwertigkeitsgefühlen etwas zu distanzieren, bewirkt Wunder. Damit meine ich aber nicht, dass du das Gefühl leugnen oder unterdrücken sollst. Du sollst das Gefühl lediglich in einem anderen Licht sehen. Was heißt das?

Wenn du dich minderwertig und wie ein Versager fühlst, ist das mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Zustand, an dem du nicht schuld bist. Du fühlst dich minderwertig, weil der Grundstein dafür schon in deiner Kindheit gelegt wurde.

Möglicherweise wurde dir in deiner Kindheit große Schäden zugefügt. Oder die Erziehungsmethoden deiner Eltern haben dich dazu ermuntert, dich ständig mit anderen zu vergleichen. Was auch immer der genaue Grund gewesen sein mag; fest steht: es ist nicht deine Schuld, dass du dich minderwertig fühlst. Es ist etwas, das man dir angetan hat. Du kannst es nicht mehr rückgängig machen, oder deine Kindheit neu durchleben.

Jetzt hast du zwei Möglichkeiten:

Entweder du verharrst in diesem Zustand und beschuldigst andere, oder du versuchst dich mit eigener Kraft heraus zu kämpfen.

Wenn du es hinkriegst, deine Minderwertigkeitsgefühle in diesem Licht zu sehen, bewirkt das wahre Wunder. Du hörst auf, dir selbst ständig Vorwürfe zu machen und du bist gleichzeitig motivierter etwas daran zu ändern.

Siehe auch:
Wieso Eigenverantwortung sich helfen lasen bedeutet
Das Leben ist unfair – hör auf zu jammern!
Selbstwertgefühl aufbauen – mehr als diese 4 Fragen brauchst du nicht

2. Hör auf dich mit anderen zu vergleichen

Wenn du dich mit einem anderen Menschen vergleichst, ist das von Grund auf falsch. Kein Mensch gleicht dem anderen. Wir sind alle unterschiedlich. Wir haben unterschiedliche Stärken und Schwächen. Wir haben alle andere Voraussetzungen und andere Umstände, unter denen wir groß geworden sind.

Wie schon bereits erwähnt: Minderwertigkeitsgefühle entstehen immer dann, wenn du dich mit anderen Menschen vergleichst. Hör also auf dich mit anderen zu vergleichen.

Menschen mit einem guten Selbstvertrauen vergleichen sich kaum bis gar nicht mit anderen Menschen. Sie kennen ihren eigenen Wert und wissen, dass sie wertvoll sind. Sie haben es nicht nötig, ihren Wert durch einen Vergleich zu bestätigen.

Siehe auch:
Du bist nicht auf der Welt um die Erwartungen anderer zu erfüllen

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3. Suche nach deinen Stärken

Ganz nach dem Sinne von Albert Einstein: ”wenn du einen Fisch danach beurteilst, ob er einen Baum klettern kann, wird er sein ganzes Leben lang glauben, dass er dumm ist.”

Viele Menschen wissen nicht, was ihre Stärken oder ihre Schwächen sind. Wir nehmen einen Job an, ohne uns Gedanken darüber zu machen, ob der Job zu unseren Stärken passt. Wir treffen Entscheidungen, ohne uns zu fragen, ob das für uns richtig und passend ist.

Halte also Ausschau nach deinen Stärken. Frage dich, was du gut kannst und gerne tust. Und nach diesen Stärken solltest du dein Leben ausrichten. Das ist der einzige Weg, wie du erfolgreich und glücklich im Leben wirst.

Siehe auch:
Authentisch leben bedeutet keine Angst vor Ablehnung haben
13 Wege um sich selbst zu belügen (Auswirkungen Selbstachtung)

Wie ein Versager fühlen: Frage zum Schluss

Was würde sich in deinem Leben ändern, wenn du dich nicht mehr wie ein Versager fühlen würdest?

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