Die innere Leere überwinden ist einer deiner Hauptaufgaben, um wieder Erfolg und Spaß im Leben zu haben. Nahezu alle Menschen mit Depressionen berichten von einer inneren Leere. Eine Lustlosigkeit und der Verlust von Interesse an Sachen, die einem früher Spaß gemacht haben.

Doch dieser Zustand ist nicht irreversibel. Du brauchst keine jahrelange Therapie, um an deinem Zustand etwas zu ändern. Du kannst gleich hier und jetzt anfangen, dich selbst wieder aufzubauen und deine innere Leere zu überwinden

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Innere Leere – was ist das?

Im Grunde genommen bedeutet ”innere Leere” ziemlich genau das, was es heißt: Du fühlst dich innerlich leer. Du kannst in dir keine Emotionen und Gefühle mehr entdecken.

Sachen, die dir früher Spaß gemacht haben, tun das heute nicht mehr – weil du weder Freude noch sonst etwas empfindest, während du diese Sachen machst.

Du fühlst dich als eine leblose Hülle: Dein Körper ist zwar noch da und auf Anweisung kannst du auch gewisse Aufgaben machen, doch du erfreust dich an diesen Aufgaben nicht mehr.

Aus eigenem Antrieb machst du nichts, weil einfach nichts mehr da ist, das dich antreiben könnte.

Du würdest am liebsten einfach nur im Bett bleiben und die Decke anstarren. Wie lange? Am liebsten für immer.

Die innere Leere ist einer der Hauptmerkmale einer Depression. Aber genau wie es Schweregrade bei einer Depression gibt, so gibt es auch Schweregerade bei einer inneren Leere:

  1. Manche Menschen fühlen eine innere Leere, können sich aber dennoch an einigen wenigen Sachen erfreuen.
  2. Manche fühlen eine innere Leere und können nur noch Ängste und Sorgen wahrnehmen.
  3. Und zum Schluss gibt es natürlich Menschen, die eine solche innere Leere verspüren, dass sie weder Freude, noch Angst, oder irgendwelche anderen Emotionen wahrnehmen.

Innere Leere – wie kommt sie zustande?

Es gibt einen Hauptgrund – wenn nicht dann den einzigen Grund, wie eine innere Leere entsteht:

Durch das Leugnen und unterdrücken von Gefühlen.

Das Leugnen und Unterdrücken von Gefühlen kann natürlich viele Gründe haben, auf die ich eingehen werde.

Aber das Grundmuster bleibt gleich: Du hast in deinem Leben so viele Gefühle unterdrückt, so viele Gefühle geleugnet, dass du dich innerlich ”verkrüppelt” hast.

Gefühle unterdrücken – wieso?

Die Gründe, wieso Menschen ihre Gefühle unterdrücken können sehr vielseitig sein:

  • Du unterdrückst deine Gefühle, weil du den Schmerz nicht ertragen möchtest. Du unterdrückst deine Gefühle, weil du negative Gefühle wie Angst oder Wut nicht empfinden möchtest.
  • Du unterdrückst deine Gefühle, weil das nicht in dein Selbstbild passt.Beispiel: Ein Mann, der sich für unabhängig und stark hält, empfindet das Bedürfnis gedrückt und getröstet zu werden. Aber das passt nicht in sein Selbstbild. Daher leugnet er dieses Bedürfnis und unterdrückt es.
  • Du wurdest in deiner Kindheit dazu erzogen, manche Gefühle zu leugnen. Das ist einer der häufigsten Ursachen, wieso Menschen ihre Gefühle unterdrücken.Beispiel: Du bist in einem religiösen Haushalt groß geworden, wo es eine Sünde war, glücklich zu sein.Du hast Sätze wie: ”Weine nicht, sonst hält dich jeder für schwach” oder ”Wag es nicht wütend zu sein” von deinen Eltern zu hören gekriegt.

Was auch immer der Grund für das Unterdrücken der Gefühle ist, Tatsache bleibt, dass es falsch ist.

Egal welches Gefühl du unterdrückst oder leugnest: das Gefühl ist dennoch da. Es ist Realität. 

  • Wenn du traurig bist, dann bist du traurig, auch wenn du es leugnest.
  • Wenn du sauer bist, dann bist du sauer, auch wenn du es leugnest.
  • Wenn du glücklich bist, dann bist du glücklich, auch wenn du es leugnest.

Für nähere Informationen zu diesem Thema, kannst du gerne mein Taschenbuch: ”Durch Mündigkeit zur Selbstliebe: Wie du emotionale Abhängigkeiten überwindest und dich liebenswert fühlst” ansehen.

Leugnen und Unterdrücken ändern nichts an der Realität deiner Gefühle

Auch wenn du bewusst nicht mehr über ein bestimmtes Gefühl nachdenkst, ist es dennoch in deinem Unterbewusstsein vorhanden. Denn du hast den natürlichen Prozess der Gefühle unterbrochen:

Der natürliche Prozess läuft wie folgt ab:

  1. Du empfindest ein Gefühl
  2. Du lässt zu, dass du dieses Gefühl empfindest
  3. Das Gefühl erzeugt eine körperliche Reaktion und einen Impuls zum Handeln
  4. Das Gefühl entlädt sich und wird durch ein anderes Gefühl ersetzt

Wenn du diesen natürlichen Prozess unterbrichst, dann bleibt das Gefühl ungelöst in deinem Unterbewusstsein und geratet in Vergessenheit – zumindest für dich. Du denkst zwar über das Gefühl nicht mehr nach, aber das ungelöste Gefühl in deinem Körper verursacht Schwierigkeiten und Probleme.

Kein Zugriff auf Gefühle – innere Leere

Mit der Zeit verlierst du den Zugriff auf deine Gefühle.

Nachdem du jahrelang deine Gefühle geleugnet und unterdrückt hast, sind deine Gefühle so sehr in dein Unterbewusstsein gedrängt, dass du sie gar nicht mehr wahrnimmst.

Du kannst – selbst wenn du wolltest – nicht mehr auf sie zugreifen.

Und voilà: so entsteht die innere Leere, von der so viele Menschen berichten.

Innere Leere – was tun?

Wenn du verstanden hast, wie die innere Leere entsteht, dürfte es klar sein, wie sie zu überwinden ist:

Du musst den Kontakt zu dir selbst wieder herstellen. Du musst dein Innerleben wieder wahrnehmen, dein Innerleben respektieren.

Auch wichtig: du musst Gefühle, die du früher geleugnet hast identifizieren und sie anders behandeln, als du es damals getan hast. Du musst sie akzeptieren und zulassen, dass du sie empfindest.

Respektiere dein Innerleben. Nehme deine Gefühle ernst. Auch wenn die Gefühle nicht in dein Selbstbild passen, oder unangenehm sind: sie sind die Realität

Du fühlst, was du fühlst.

Du denkst, was du denkst.

Du willst, was du willst.

Und du brauchst, was du brauchst.

Das sind die Realitäten, die jeder, der seine innere Leere überwinden möchte beherzigen und praktizieren muss.

Eine Frage zum Schluss: Was würde sich in deinem Leben ändern, wenn du deine innere Leere überwinden könntest?

 

 

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