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Wieso du deine Lebensfreude verloren hast

Lebensfreude verloren, depressiv, oder innerlich leer. Ganz gleich, wie du es nennst, es bezeichnet immer dasselbe Phänomen: Sachen, die dir früher Spaß gemacht haben, tun das heute nicht mehr. Dein Antrieb ist gehemmt und du möchtest am liebsten, den ganzen Tag nur im Bett bleiben. Du hast kein Interesse mehr daran deine Freunde zu treffen oder etwas mit ihnen zu unternehmen.

Doch wie kann es sein, dass deine Lebensfreude verloren geht? Ist das ein dauerhafter Zustand oder kannst du es schaffen, deine Lebensfreude wieder zurückzugewinnen? Diesen Fragen möchte ich in diesem Beitrag nachgehen.

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Lebensfreude verloren – unterschiedliche Gründe aber gemeinsamer Nenner

Meist führen einschneidende Erlebnisse in deinem Leben dazu, dass deine Lebensfreude verloren geht. Erlebnisse, die dir emotional sehr zu schaffen gemacht haben und du nicht wusstest, wie du mit ihnen umgehen sollst. Beispielsweise eine Trennung.

Dabei ist nicht wichtig, um welches Erlebnis es sich handelt. Entscheidend ist nur, dass es dich über einen längeren Zeitraum emotional beschäftigt hat.

Doch das Interessante dabei ist: egal, welches Erlebnis dafür verantwortlich ist, dass du deine Lebensfreude verloren hast, es gibt immer einen gemeinsamen Nenner. Im Folgenden möchte ich dir 3 Beispiele nennen und dich bitten, nach demselben Nenner Ausschau zu halten. Vielleicht erkennst du ihn ja selbst.

Lebensfreude verloren, nachdem du deine Beziehung beendet hast

Eine Trennung ist immer mit Schmerzen und heftigen Gefühlen verbunden. Vor Allem, wenn es sich um eine langjährige Beziehung handelt. Dein Körper überhäuft dich mit inneren Signalen von Schmerz und Angst. Diese Gefühle, können dich überfordern, weil du nicht weißt, wie du mit ihnen umgehen sollst. Du möchtest diese Schmerzen nicht empfinden. Klar, wer möchte das schon?

Um irgendwie durch den Alltag zu kommen und funktionsfähig zu bleiben, siehst du die einzige Möglichkeit darin, deine Gefühle zu unterdrücken. Diesen Schmerz zu blockieren. “Du musst jetzt stark sein“, wird dir von deiner Umgebung gesagt. Und ein starker Mensch würde nicht über Angst und Schmerz jammern.

Also versuchst du diese Gefühle “abzutöten“. Du spannst deinen Körper an, unterdrückst und blockierst diesen Schmerz. Solange, bis du ihn nicht mehr spürst.

Was dir dabei entgeht ist, dass du dir dadurch den Zugang zu all deinen anderen Gefühlen auch verbaut hast. Du hast es zwar geschafft, den Schmerz “abzutöten“, doch damit auch deine Fähigkeit Freude zu empfinden zerstört. Und im nächsten Moment merkst du, dass du deine Lebensfreude verloren hast.
(Wie das Gefühl nicht liebenswert zu sein entsteht)

Sabotierst du (unbewusst) deine Beziehungen zu anderen Menschen?

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das Gefühl loszuwerden, dass andere Menschen dich nicht mögen werden

andere Menschen nicht mit deinen unerfüllten Bedürfnissen abzuschrecken

dich liebenswert und in Gesellschaft anderer wohl zu fühlen

das Gefühl zu entwickeln, dass du Liebe und Anerkennung anderer verdient hast

☑ das Gefühl loszuwerden, dass andere Menschen dich nicht mögen werden

☑ andere Menschen nicht mit deinen unerfüllten Bedürfnissen abzuschrecken

☑ dich liebenswert und in Gesellschaft anderer wohl zu fühlen

☑  das Gefühl zu entwickeln, dass du die Liebe und Anerkennung anderer verdient hast


Lebensfreude verloren, nachdem du gekündigt worden bist

Eine Kündigung kann hart für dich sein und dich emotional aufwühlen. Sorgen und Ängste stapeln sich. Wie sollst du jetzt deinen Lebensunterhalt verdienen? Wie kannst du jetzt deine Kinder ernähren? Vielleicht hast du einen Kredit bei der Bank, den du abbezahlen musst? Wirst du einen neuen Job finden und wenn ja, wird er genauso gut sein, wie der alte Job?

Doch du weißt, dass du jetzt stark sein musst. Und stark sein, bedeutet für dich, keine Schwäche zu zeigen. Diesen Ängsten nicht erlauben, da zu sein. Also tust du das, was dir am naheliegendsten erscheint: Du blockierst und unterdrückst deine Ängste. Du betrachtest deine Gefühle als deine Feinde. Feinde, die besiegt werden müssen. Du spannst deinen Körper an und lässt es nicht zu, dass du diese Gefühle empfindest, um sie “abzutöten“. Doch im nächsten Moment merkst du, dass du deine Lebensfreude verloren hast. Wie das wohl zustande kam?

Lebensfreude verloren, weil du zu viel arbeiten musst

Die geschäftlichen Anforderungen sind heutzutage härter, denn je. Du musst heute immer flexibler sein und immer mehr arbeiten. Bei all diesen Verantwortungen kann es sein, dass du selbst dabei zu kurz kommst.

Dein Körper signalisiert dir, dass er erschöpft ist und eine Pause braucht. Doch du hast keine Zeit für diese Signale. Vielmehr siehst du sie als Bedrohung für deine Funktionsfähigkeit und deine Leistung an. Und was macht man mit Bedrohungen? Ja richtig, ausschalten.

Du versuchst also diese Signale wieder “abzutöten“, indem du deinen Körper anspannst und diese Gefühle unterdrückst. Nur um nach einer gewissen Zeit festzustellen, dass du deine Lebensfreude verloren hast.
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Gemeinsamer Nenner

Ich denke, dass derselbe Nenner offensichtlich geworden ist: Du versuchst ein unangenehmes und intensives Gefühl loszuwerden, indem du es unterdrückst und blockierst. Doch dabei verlierst du deine Fähigkeit, Gefühle zu empfinden – auch die positiven Gefühle.

Es ist nicht möglich, die negativen Gefühle “abzutöten“ und nur noch die positiven Gefühle zu empfinden. Der Körper unterscheidet nicht zwischen positiven und negativen Gefühlen. Genau genommen, existiert diese Unterscheidung gar nicht. Gefühle sind Gefühle.

Wenn du also negative Gefühle leugnest und unterdrückst, verbaust du dir damit den Zugang zu deinem Innenleben. Du zerstört deine Fähigkeit, Gefühle zu empfinden – ganz egal, ob positiv oder negativ. Du kannst keinen Spaß mehr empfinden.

Wohlgemerkt: Das Problem liegt nicht an der Sache, die dir früher Spaß gemacht hat. Die könnte und würde dir immer noch Spaß machen. Das Problem liegt darin, dass du keinen Spaß mehr empfinden kannst. Also an deiner Fähigkeit, Gefühle zu empfinden.

Das erklärt meiner Meinung nach sehr gut, wie die Lebensfreude verloren gehen kann.

Wie du es schaffst, den Zugang zu deinen Gefühlen wiederherzustellen, beschreibe ich in meinem Buch: “Durch Mündigkeit zur Selbstliebe“.

Lebensfreude verloren – was muss ich tun?

Was du tun musst, ist offensichtlich: du musst aufhören, deine Gefühle als Feinde anzusehen. Jedes Gefühl hat seine Daseinsberechtigung. Sie sind ein Teil und Ausdruck von dir.

Doch viele Menschen haben ein Problem mit dem Akzeptieren von Gefühlen. Meiner Meinung nach liegt das daran, dass sie glauben, dann alles tun zu müssen, was die Gefühle von einem wollen. Doch das ist keineswegs der Fall!

Wenn ich sage, dass du deine Gefühle akzeptieren sollst, meine ich nicht, dass du alles tun sollst, was deine Gefühle von dir wollen. Es wäre sogar schlecht, das zu tun. Deine Gefühle müssen bei deinen Entscheidungen nicht die Oberhand haben. Vielmehr geht es darum, die Existenz deiner Gefühle zu akzeptieren und zulassen, dass du sie empfindest.

Angenommen, ich stehe morgens auf und merke, dass ich keine Lust auf die Arbeit habe. Statt dieses Gefühl zu leugnen, kann ich es akzeptieren und zulassen und dennoch zur Arbeit gehen. Das ist der Unterschied.

Wir Menschen haben die Fähigkeit unsere Gefühle zu akzeptieren und nicht nach ihnen handeln. Du musst sie nicht dafür unterdrücken, blockieren. (Gefühle wahrnehmen und nicht nach ihnen handeln)

Indem du zulässt, dass du deine Gefühle empfindest, wirst du schon bald den Zugang zu deinem Innenleben wieder ermöglichen. Die verloren gegangene Lebensfreude, wird wieder aufflammen.

Durch Mündigkeit zur Selbstliebe

Zugegeben: “Lasse deine Gefühle zu“ ist natürlich leichter gesagt, als getan. Denn manchmal kannst du Gefühle empfinden, die dermaßen überwältigend sind, dass dir fast nichts anderes übrig bleibt, als sie zu unterdrücken. Das verstehe ich vollkommen.

Um das zu erleichtern habe ich den Ratgeber “Durch Mündigkeit zur Selbstliebe“ geschrieben. Das dritte Kapitel “Vergangenheit aufarbeiten“ beschäftigt sich ausschließlich mit diesem Thema. Außerdem stelle ich dir dort die sog. “Focusing-Methode“ von Dr. Eugene T. Gendlin vor – eine Selbstermittlungstechnik, mit der du deine Vergangenheit selbst rückwirkend verarbeiten kannst.

Außerdem wird dir das Buch dabei helfen deine emotionalen Abhängigkeiten zu überwinden und dich liebenswert zu fühlen. Hier erfährst du mehr über meinen Ratgeber

Eine Frage zum Schluss: Was würde sich in deinem Leben ändern, wenn du deine Gefühle nicht mehr unterdrücken müsstest?

Durch Mündigkeit zur Selbstliebe

Wie du emotionale Abhängigkeiten überwindest und dich liebenswert fühlst